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Amtszeit von Gemeindebrandmeister Heinz-Uwe Koch endet Ernennung zum Ehrengemeindebrandmeister

Am 23.12.1998 übernahm Heinz-Uwe Koch aus Falkenhagen vom Ebergötzer Helmut Rasenberger das Amt des Gemeindebrandmeisters. 18 Jahre lang hat er seit dem die Geschicke der Samtgemeindefeuerwehr federführend gelenkt.
Als Vorgesetzter von 9 Ortsfeuerwehren und als Schnittstelle zu Politik und Verwaltung oblag im die Koordination der verschiedenen Interessen und die Weiterentwicklung der Feuerwehr entsprechend der technischen, rechtlichen, aber auch gesamtgesellschaftlichen Veränderungen.


Regelmäßig sind neue Fahrzeuge zu beschaffen, Einsatzausrüstung ist entsprechend neuer Vorgaben und technischer Möglichkeiten zu erneuern und auch Feuerwehrhäuser wurden baulich in Stand gesetzt und erweitert.
Gleichzeitig sind aber auch die finanziellen Rahmenbedingungen zu beachten und das steuerfinanzierte Feuerwehrbudget sorgsam zu verwalten.

9 Ortsfeuerwehren bedeutet auch 9 Brandmeister, 9 Stellvertreter, 9 Jugendwarte, diverse Gruppenführer und sonstige Funktionsträger neben den über 150 aktiven Kameradinnen und Kameraden, die betreut und ausgebildet werden müssen.

Veränderungen in Bau- und Fahrzeugtechnik verlangen nach stetigen Anpassungen im taktischen Vorgehen sowie bei Hilfeleistungstechnik und persönlicher Schutzausrüstung.

Zunehmende Naturkatastrophen sorgten für verstärkten Windbruch und zogen mehrere Hochwassereinsätze nach sich. Teilweise sogar über die Kreisfeuerwehr mehrere Tage als Unterstützung an der Elbe.

Demografische Veränderungen führen zu häufigeren Türöffnungseinsätzen, da alleinlebende Personen Hilfe brauchen und anders nicht zu erreichen sind.

Gleichzeitig ist dem Mitgliederschwund entgegen zu wirken, Kinder und Jugendliche sind für die Feuerwehr zu begeistern und auch Frauen nehmen einen immer wichtigeren Platz im örtlichen Brandschutz ein.

Ein vielfältiges Aufgabenspektrum, welches Spannung und Freude bereitet, aber das auch sehr zeitintensiv ist und als Leiter einer Feuerwehr nie endet, sondern eine grundsätzliche Erreichbarkeit an 365 Tagen zu je 24 Stunden erfordert. Jeder Zeit kann ein Einsatz kommen und in 18 Jahren haben sich einige Einsätze auch auf Dauer in die Seele eingebrannt.

Heinz-Uwe Koch hat sich der Aufgabe gestellt und wurden von den anderen Ortsbrandmeistern zweimal wieder gewählt. Am 22.12.2016 endete seine Amtszeit, die aus Altersgründen auch nicht noch mal verlängert werden konnte.

Im Rahmen einer Feierstunde im Kreise der weiteren Feuerwehrführungskräfte im Rathaus der Samtgemeinde würdigte Samtgemeindebürgermeister Arne Behre Heinz-Uwe Kochs Verdienste um die Weiterentwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Radolfshausen. Seine ruhige und ausgleichende Art habe es ihm immer ermöglicht ein ausgewogenes Miteinander zwischen Politik, Verwaltung und den einzelnen Ortsfeuerwehren zu finden. Besonders dankte Arne Behre auch Elvira Koch, die als Ehefrau ihre Mann unzählige Abende entbehren musste und ihm auch sonst oft den Rücken frei hielt.

Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen
Abschnittsleiter Heinrich Marx
Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen und Abschnittsleiter Heinrich Marx ergänzten die Dankesworte und bestätigten die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit über viele Jahre.
Nach dem das Gemeindekommando die Ernennung von Heinz-Uwe Koch zum Ehrengemeindebrandmeister der Samtgemeinde Radolfshausen vorgeschlagen hatte, folgte der Samtgemeinderat diesem Vorschlag in seiner Sitzung am 20.12.2016 einstimmig. Damit hatte Samtgemeindebürgermeister Arne Behre die Möglichkeit Heinz-Uwe Koch nicht nur in den „Feuerwehrruhestand“ zu verabschieden, sondern ihm auch diese besondere Ehre in Form einer entsprechenden Ernennungsurkunde zukommen zu lassen.
 

Samtgemeinde Radolfshausen
erstellt am 05.01.2017